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Mittwoch, 24.10.2007

MULTIMEDIA LECTURE I


Multimedia Lecture I

Multimedia
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie 

Der Begriff Multimedia bezeichnet Inhalte und Werke, die aus mehreren, meist digitalen Medien bestehen: Text, Fotografie, Grafik, Animation, Audio und Video


Inhaltsverzeichnis

1 Definition
2 Pädagogische Aspekte
3 Siehe auch
4 Weblinks
5 Literatur

Definition

Die Präsentation durch verschiedene Formate ist nichts Neues, der
Begriff Multimedia zeichnet sich aber insbesondere durch digitale
Inhalte aus. Außerdem spielt das Vorhandensein unterschiedlicher
Interaktionsmöglichkeiten eine wichtige Rolle, z.B. aktive Navigation,
Manipulation von Inhalten oder Steuerung von Wiedergabeparametern.
Aufgrund des technologischen Fortschritts der Digitalisierung und der
gesteigerten Leistungsfähigkeit von Computern erlebte Multimedia eine
stürmische Entwicklung.
Multimedia bedeutet Integration verschiedener digitaler Geräte zu einem großen Medium.
Die Kombination mehrerer Medien wird manchmal nur dann als
Multimedia bezeichnet, wenn mindestens ein Medium zeitabhängig ist (zum
Beispiel Video, Audio oder Animation, vergleiche Steinmetz, 1999). Nach
dieser Definition würde ein Text mit Bildern nicht unter Multimedia
fallen.
Es gibt keine eindeutige Definition für den Begriff Multimedia. Bei P. Kneisel (zitiert nach Steinmetz 1999) findet man folgende Definition: „Ein
Multimediasystem ist durch die rechnergestützte, integrierte Erzeugung,
Manipulation, Darstellung, Speicherung und Kommunikation von
unabhängigen Informationen gekennzeichnet, die in mindestens einem
kontinuierlichen und einem diskreten Medium kodiert sind.“

Eine weitere Definition wird von Klimsa gegeben (L. J. Issing, P. Klimsa: Information und Lernen mit Multimedia und Internet. S. 3f):
„... bedeutet "Multimedia" zahlreiche Hardware- und
Softwaretechnologien für Integration von digitalen Medien, wie
beispielsweise Text, Pixelbilder, Grafik, Video oder Ton. Neben diesem
Medienaspekt - Multimedialität - spielen aber auch Interaktivität,
Multitasking (gleichzeitige Ausführung mehrerer Prozesse)und
Parallelität (bezogen auf die parallele Medienpräsentation) eine
wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang können wir vom Integrations- und
Präsentationsaspekt des Multimediabegriffs sprechen. Diese Aspekte der
technischen Dimensionen des Multimediaverständnissen müssen um weitere
Aspekte ergänzt werden: die der Dimension der Anwendung. Erst die
Anwendung der multimedialen Technik konkretisiert den Begriff. So kann
nicht jede beliebige Kombination von Medien als "Multimedia" bezeichnet
werden. Ein Personalcomputer mit Tonausgabe und einem eingebauten
CD-Rom Laufwerk ist genauso wenig ein Multimediasystem wie ein CBT
Programm (...), das neben Text auch Bilder und Grafiken darstellt.
Sicherlich sind aber neben der Multimediatechnik auch der
Nutzungskontext und die Funktionalität von Multimedia stets in die
Debatte mit einzubeziehen.“

"Multimedia" wurde 1995 zum Wort des Jahres gekürt.












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Freitag, 09.03.2007

Georges Melies




Georges Méliès
(* 8. Dezember 1861 in Paris; ? 21. Januar 1938 ebenda), ursprünglich Zauberkünstler, ist einer der bedeutendsten Gestalten des frühen Kinos. Er war als Regisseur tätig von 1896 bis 1914.

Méliès war der Sohn eines sehr wohlhabenden Schuhfabrikanten. Nach Absolvierung seiner Schulzeit arbeitete er einige Jahre in den väterlichen Fabriken. Nebenbei gestaltete er als freischaffender Künstler regelmäßig Karikaturen für die Zeitschrift La Griffe. 1888 erwarb er für sich das Théâtre Robert Houdin und lebte und wirkte nun als Schauspieler, Regisseur und Produzent in Personalunion für die neue Kunst der Kinematographie. Während sich die Filmarbeit der Brüder Lumière hauptsächlich auf die Abbildung realer Szenen beschränkte, war Méliès der erste der ausschließlich inszenierte Filme herstellte. 1896 stellte er seinen ersten Film "Une Parties des Cartes" fertig. Dem folgten im selben Jahr noch 80 weitere Filme, darunter u.a. Escamotage d'une dame au théâtre Robert Houdin und Le Manoir du diable (Das Teufelsschloß).

1897 errichtete Méliès in Montreuil bei Paris ein Filmatelier, welches schon bald zum Mittelpunkt der aufstrebenden Filmindustrie Frankreichs wurde. Bis 1913 produzierte Méliès dort zwischen 450 und 500 Filme. Seine "Star Film" erzielte in den Jahren 1900 bis 1906 ihre größten Erfolge. 1902 entstand der knapp 14-minütige Film Le voyage dans la lune. Mit einem Budget von 20.000 Francs drehte Méliès nach der Vorlage von Jules Verne den ersten Science Fiction-Film weltweit.

Méliès sah jedoch im Film lediglich eine Ergänzung zum Theater und so beschränkt sich seine Bildsprache auf weitgehend immer dieselbe Einstellungsgröße. Seine Prämisse war, dem Zuschauer eine wirklichkeitstreue Abbildung der Geschehnisse darzubieten, dadurch musste ein gewisser, perspektivischer Abstand gewahrt bleiben. Eine Veränderung der Einstellung, ein close-up oder ein etwas engere Bildauschnitt war demnach verboten, da es ihm die Illusion der Realität geraubt hätte. Méliès besonderer Bezug zum Theater wird auch durch seine Auftritte deutlich, in denen er sich in vielen seiner Filme am Anfang und am Ende vor dem Publikum verbeugt.

Méliès überlebte den Wechsel zwischen handwerklichen Manufaktur und industrieller Produktion wirtschaftlich nicht. Ab 1911 produzierte er nur noch als Subunternehmer Filme für Charles Pathé.

Als mit dem Kriegsausbruch 1914 seine Filiale "Star Film USA" in Konkurs ging, war dies das endgültige Ende des filmschaffenden Méliès. In der wirtschaftlichen Zeit nach dem Ersten Weltkrieg verlor er sein gesamtes Vermögen und verdiente sich fortan seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Spielwaren am Bahnhof Montparnasse.

Den Filmen von Georges Méliès wurde keine Beachtung geschenkt und er wäre beinahe völlig der Vergessenheit anheim gefallen. Zufällig entdeckten ihn einige Studenten und machten einen Filmjournalisten auf Méliès aufmerksam. Französische Filmschaffende organisierten einige Benefiz-Vorstellungen seiner Filme und verhalfen ihm zu einer kleinen Wohnung in einem Seniorenstift in Orly. Dort starb Méliès dann auch im Alter von 76 Jahren am 21. Januar 1938.

Georges Méliès gilt als der Zauberkünstler des frühen Films. In der Anfangszeit stellte das neue Medium Film noch keine Kunstform dar, sondern eine Jahrmarktsattraktion. Melies war der erste, der statt einzelner Szenen Filme mit einer komplexen Handlung drehte. Méliès stammte vom Theater und war mit den klassischen Theatertricks vertraut. Er setzte zunächst die Filmkamera ein, um kurze Sketche und Ähnliches aufzunehmen. Durch Zufall entdeckte er dabei den einfachsten aller Spezialeffekte im Film, nämlich den Stoptrick. Autodidaktisch entwickelte er die Tricktechnik weiter, so dass er bald "Geisteraufnahmen" und Mehrfachbelichtungen (Split Screen) drehen konnte. Méliès stellte sogar Farbfilme her, bei denen jedes einzelne Bild per Hand koloriert wurde.

Da Méliès massive finanzielle Probleme hatte und keine Geldgeber für seine Filmprojekte fand, musste er leider die Negative der meisten Filme als Rohmaterial an die Schuhindustrie verkaufen, wodurch diese vernichtet wurden. Daher sind trotz aller Bemühungen die meisten seiner über 500 Filme verloren.

Georges Melies - Wikipedia 

The Magical World of Georges Melies 

Méliès: Inspirations & Illusions

Georges Melies - Google Video Search

Georges Melies - YouTube Search


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Mittwoch, 07.03.2007

Gebrüder Lumière





Brüder Lumière
sind Auguste Marie Louis Nicolas Lumière (* 19. Oktober 1862 in Besancon;
? 10. April 1954 in Lyon) und Louis Jean Lumière (* 5. Oktober 1864 in Besancon;
? 6. Juni 1948 in Bandol, Var). Sie sind die Erfinder des Cinématographe, der zunächst in
Anlehnung an Thomas Alva Edisons Kinematographen als ?Kinétoscope de projection?
bezeichnet worden war.

Gebrüder Lumière - Wikipedia

Gebrüder Lumière - Kurzfilme

Gebrüder Lumière - Biografische Angaben

Gebrüder Lumière - Cinématographe

The Lumiere Brothers' - First films (1895)

Arrival of a Train at La Ciotat (1895)

Anfänge des Autorenfilms

Alexander Kluge - Politik der Autoren


Wem gehört der Film?

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Freitag, 20.10.2006

Edward Muybridge





Eadweard Muybridge
(* 9. April 1830 in Kingston upon Thames, England; ? 8. Mai 1904 ebenda; eigentlich Edward James Muggeridge) war britischer Fotograf und Pionier der Fototechnik. Er gilt ? neben Etienne-Jules Marey und Ottomar Anschütz ? aufgrund seiner Reihenfotografien und Serienaufnahmen mit Studien des menschlichen und des tierischen Bewegungsablaufs als einer der bedeutendsten frühen Vertreter der Chronofotografie.




Edward Muybridge - Wikipedia

Edward Muybridge

Figuredrawings

Early Photocomics

Eadweard Muybridge´s Photography of Motion

Eadweard Muybridge. Plates from Animal Locomotion

Eadweard Muybridge. YouTube

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Weltmodell - Modellwelt





Camera Obscura
Die "dunkle Kammer" gilt als der direkte Vorläufer der photografischen Kamera. In einen dunklen Raum fällt durch eine kleine Öffnung in der Wand Tageslicht ein. Das so gebündelte Licht auf der dem loch gegenüber liegenden Wand ein seitenverkehrtes, auf den kopf gestelltes Bild der Aussenwelt. Dieses seit der Antike bekannte Prinzip wurde in der Renaissance erstmals genau beschrieben, in der wissenschaftlichen Anwendung entscheidend verbessert und in der Folge, auch in transportabler Form, für die Beobachtung der Natur und als Zeichenhilfe verwendet.

Weltmodell - Modellwelt I

Weltmodell - Modellwelt II

Weltmodell - Modellwelt III

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Multimedia Matrix I

Didaktik und Neue Medien

Datasoap 1105




Flickr.com - Datasoap 1105

Found Footage - Zeitschnitt

Daten Soap aus Zeitungsbildern, spezifisch Standard. Beobachtungszeitraum November 2005.

Bilder - digital fotografiert und in Ihren Größen bearbeitet.

R(e)konstrukt: Schrift - Bild - Typo - Text




Datasoap 1105

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Donnerstag, 19.10.2006

Film als diskursive Metageschichte





Michael Zryd

Found Footage-Film als diskursive Metageschichte

Craig Baldwins Tribulation 991
"Eine philosophische Prämisse, die schon sehr, sehr lange besteht: Wenn man wissen will, was in einer Kultur vor sich geht, sollte man einen Blick auf die Dinge werfen, die als selbstverständlich betrachtet werden, und sich darauf konzentrieren, anstatt auf das, was sie einem zeigen wollen." (Bruce Conner, zitiert in Wees 1993, 103)

Found Footage - Film als diskursive Metageschichte PDF

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Martin Arnold





Martin Arnold

Geboren 1959 in Wien. Studium der Psychologie und Kunstgeschichte. Seit 1988 freischaffender Filmemacher. 1990 Konzeption/Organisation des Symposions und der Filmschau ?Im Off der Geschichte? Stadtkino Wien, gem. mit Gottfried Schlemmer und Peter Tscherkassky. 1992 Kurator von ?Unknown Territories? Retrospektive unabhängiger amerikanischer Filme, gem. mit Alexander Horwath und Tscherkassky. Zahlreiche Lectures in Europa und den USA, u.a. an der Cinemathèque Paris, am Hamilton College, Utica College, der Colgate University, New York und an der University of Illinois, Chicago. Seit Sommersemester 1995 Gastprofessuren an der University of Wisconsin, Kansas City Art Institute und am San Francisco Art Institute. Mitglied von SYNEMA - Gesellschaft für Film und Medien (1990) und Gründungsmitglied von Sixpack Film (1991).

Martin Arold

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